Esoterismo

Akasha

Das Akasha (Sanskrit आकाश, „Raum" oder „Äther") ist im hinduistischen und theosophischen Weltbild das fünfte Element — jenseits von Erde, Wasser, Feuer und Luft. Es bildet die feinstoffliche Matrix, in der sich alle Ereignisse, Gedanken und Erinnerungen des Universums abbilden.

Ursprung

Der Begriff stammt aus den Upanishaden, philosophischen Schriften der indischen Antike, in denen Akasha als das Trägermedium für Klang (shabda) beschrieben wird. Die Vedanta-Schule definiert es als das erste Element, aus dem die anderen vier hervorgehen.

In der modernen westlichen Esoterik wurde der Begriff Ende des 19. Jahrhunderts durch Helena Petrowna Blawatsky und die theosophische Bewegung populär. Sie übernahm das Konzept und verband es mit der Vorstellung einer kosmischen Bibliothek.

Akasha-Chronik

Die Akasha-Chronik bezeichnet das energetische Archiv, in dem alle Erfahrungen aller Seelen gespeichert sein sollen — Vergangenheit, Gegenwart und potenzielle Zukunft. Edgar Cayce, der berühmteste Channeler des 20. Jahrhunderts, soll seine Lesungen aus dieser Chronik bezogen haben.

Auch Rudolf Steiner griff den Begriff auf und stellte ihn als zugängliche Quelle für hellsichtige Menschen dar. In der zeitgenössischen Spiritualität wird das Akasha oft mit dem morphischen Feld nach Rupert Sheldrake verglichen.

Conosciuto anche come

  • Äther
  • Quintessenz
  • Akasha-Chronik
  • kosmische Matrix

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